Senioren-Residenz

In unserem Projekt ‘Oldies but Goldies‘ haben wir bereits über die Hundesenioren berichtet und warum unser Herzblut ihnen besonders gilt. Wir möchten das Thema nochmal genauer aufnehmen, denn es ist aktueller denn je zuvor!

Gerade ging ein Hilferuf (einer von täglich vielen) durch den Tierschutzverteiler, bei dem ein neues Zuhause für einen fast 15 Jahre alten kleinen Rüden gesucht wird. Seine Geschichte berührt – wie so viele andere Tierschicksale auch. Moro kam ursprünglich aus einem Tierasyl in Nordspanien und fand 2012 ein Zuhause bei einer älteren Dame. Er hatte dort ein schönes Leben, dass sich aber 2017 leider wieder viel zu schnell änderte. Sein Frauchen musste aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands in ein Pflegeheim umziehen und Moro blieb zurück.

Leider gibt es immer noch viel zu wenig Pflegeheime, die (an)erkennen, wie schlimm es für die älteren Menschen ist, ihre geliebten Tiere – ihre Familienmitglieder! – nicht mitnehmen zu können. Die Menschen werden dabei nicht nur aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen, sondern müssen neben gesundheitlicher Probleme auch noch mit dem Trennungsschmerz kämpfen. Genauso wie ihre zurückgebliebenen, geliebten Vierbeiner! Diese werden oftmals von den Verwandten abgeschoben. Niemand kann/will sich weiterhin um die Tiere kümmern.

So erging es auch Moro! Zwar konnte man für ihn eine Pflegestelle finden, doch wegen privater Gründe kann er dort nun auch leider nicht mehr bleiben. Ein kleiner Hundemann, der mittlerweile blind und fast taub ist, altersmäßig Rücken- und Hüftprobleme hat und unter leichter Demenz leidet. Für ihn wird es erneut sehr schwer sich umzugewöhnen. Und wieder ist er nicht Schuld an der Situation…

Erst im Dezember haben wir die 16-jährige Sally übernommen, weil das Frauchen selbst zum Pflegefall wurde und die Tochter Sally einschläfern lassen wollte. Warum? Weil sie alt ist und ein paar Gebrechen mit sich trägt?

Schon eine längere Zeit ist auch der Bretone Charly bei unserer Vorsitzenden, weil sich kein Platz für ihn fand. Alt, mürrisch, inkontinent, aber er möchte leben! Wie alle Lebewesen! Haben sie nicht auch ein Recht dazu?!

Niemand wollte die Senioren aufnehmen! Ja, sie leben oft in ihrer kleinen Welt, haben ihre Eigenarten und sind manchmal auch pflegeintensiver, aber ist das Grund genug sie einzuschläfern? Hier bei uns in Deutschland? Jetzt gibt es sicher Stimmen, die sagen, dass sowas nicht grundlos bei uns passieren darf. Doch was, wenn auch die Tierheime die alten/kranken Hunde nicht mehr aufnehmen wollen (was übrigens oft in Deutschland vorkommt!) und es einfach keinen Platz für diese Vierbeiner gibt? Aussetzen? Irgendwo anbinden? So wie im Ausland??

Viele Menschen möchten helfen, können aber selbst keinen Vierbeiner bei sich aufnehmen. Doch es gibt eine Möglichkeit! Gerade in der heutigen Zeit, die oftmals leider schnelllebig, oberflächlich, egoistisch und schon mal gar nicht fair ist, würden wir gerne weiterhin und noch mehr den Hunden helfen, die es besonders schwer haben! Wenn sie auch über uns kein neues Zuhause finden, dann sollen sie wenigstens einen Gnadenplatz bekommen und den möchten wir ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne bieten! Unsere Vorsitzende würde dazu gerne ein
Hunde-Zimmer in ihrem Haus herrichten. Eine kleine (Rückzugs-)Oase für die Oldies! Die Bedingungen dafür sind gegeben, was wir benötigen sind Paten, die uns dabei finanziell unterstützen. Selbst ein kleiner Betrag würde helfen. Toll wären natürlich dauerhafte Paten, die monatlich unterstützen, da wir ja auch monatliche Kosten für z.B. Futter-, Tierarzt- oder Medikamentenversorgung haben. Wir würden das Zimmer seniorengerecht herrichten. Die älteren Hundeherrschaften hätten so ihr eigenes Reich. Was wir dazu noch dringend benötigen sind handwerklich begabte Menschen, die diese Idee für uns tatkräftig mit umsetzen. Das Material für das Zimmer wird gestellt oder vielleicht möchte auch hier jemand etwas zu beitragen?!

Helfen Sie uns, diesen Hunden dauerhaft zu helfen noch ein schönes Hundeleben zu führen. Nur so funktioniert es und ohne SIE und Ihre Unterstützung geht es leider nicht. Wir würden uns sehr freuen, dieses Projekt mit Ihnen zusammen umzusetzen und so dem ein oder anderen Hundesenior helfen zu können, einen ruhigen, umsorgten Lebensabend nach vielen, oft schmerzvollen Entbehrungen führen zu können.

Bankverbindung:

Hundeleben retten e.V.
Volksbank Heuchelheim eG 
Betreff: Senioren Residenz
Konto-Nr: 191663 
Bankleitzahl:  51361021
IBAN: DE04513610210000191663
BIC/SWIFT-Code: GENODE51HHE 

Via PayPal spenden: