Aktuelles Oktober/November 2026

Endlich mal wieder ein paar Neuigkeiten…! Unsere Anfang des Jahres aus der Tötung in Alexandria/Rumänien geretteten Hunde Alma, Bruno, Leo, Elsa, Ella, Sissi und Felix geht es wirklich gut. Gerade bei Sissi und Felix hatten wir etwas Sorge, dass die Staupeerkrankung Spuren hinterlassen hat, aber beide sind quietschfidel. Bruno unser ehemaliger Notfall aus der Rettung ist mittlerweile in sein neues Zuhause umgezogen und zeigt sich dort von seiner allerbesten Seite. Die Aussage vom Tierarzt aus der Tötung, dass er keine kleinen Hunde mag, hat sich absolut nicht bestätigt. Eine Behauptung, die Bruno fast das Leben gekostet hätte!

Jungspund Leo hat den Sprung in eine Pflegestelle in 94369 Rain geschafft. Er ist von Anfang an sehr zutraulich, unkompliziert und dem Menschen zugewandt und lebt problemlos mit anderen Hunden zusammen. Wir hoffen, dass der tolle Leo bald ein schönes Zuhause findet. Er kann gerne in seiner Pflegestelle besucht werden.

Die rumänische Fosterstelle trainiert auf Wunsch – und gegen eine Gebühr von 15€ für ca. 45 Minuten – mit unseren Hunden damit sie, nach den meistens negativen Erlebnissen, zutraulicher werden und wieder Vertrauen in die Menschen bekommen. Das zeigt erste Ergebnisse, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Alma war von allen am ängstlichsten, nimmt aber mittlerweile auch gerne die Leckerlis direkt aus der Hand. Vor wenigen Wochen war sie davon noch weit entfernt. Auch Ella und Elsa machen Fortschritte. Für unsere Damen suchen wir Menschen, die viel Geduld und Erfahrung mit ängstlichen Hunden haben. Sie alle werden wieder Vertrauen fassen, wenn man ihnen die Zeit gibt, die sie benötigen.

Wir haben am 15. Mai in Kooperation mit zwei weiteren Vereinen noch einmal insgesamt 22 (mit zwei kleinen ungeplanten Welpen sogar 24) Hunde aus der Tötung Alexandria geholt. Hundeleben retten e.V. hat unter anderem eine sehr kranke und abgemagerte Hündin gerettet. Sie hat starkes Untergewicht, Ehrlichiose, Babesien und war lange in der Tierklinik bei Raluca. Mittlerweile hat die Hündin es geschafft – worüber wir sehr glücklich sind.

Leider konnten wir 3 Hunde nicht aus der Tötung mitnehmen, weil ihre Papiere (angeblich) nicht fertig waren. Wir sind da leider der Willkür des Tierarztes vor Ort ausgesetzt, aber wir haben nicht locker gelassen. Nach Rücksprache mit unseren Kooperationspartnern ist unser Kontakt in Rumänien eine Woche später, am 22.05., wieder in die Tötung gefahren und hat nicht nur die drei Hunde herausgeholt, sondern noch 8 weitere! Das ist natürlich toll und auch dieses Mal haben wir wieder Hunde mitgenommen, die ganz oben auf der Tötungsliste standen. Wir haben Mia, Nica und Bobby übernommen. Alle drei sind fröhliche Hunde und bereit für ein neues Zuhause.

Die Hunde werden in der Tötung leider nicht gut versorgt und so bringt fast jeder Baustellen mit. Viele haben Ehrlichiose, manche Herzwürmer, alle sind meistens unterernährt und in keinem guten Zustand. Leider ist einer unserer geretteten Hunde die erste Nacht in der Klinik verstorben. Die Hilfe kam zu spät und obwohl die Ehrlichiose gut mit Antibiotika behandelt werden kann, war sie hier schon zu weit fortgeschritten. Zudem war er bereits zu schwach und voll mit Würmern. Das macht uns traurig und auch wütend. Wir waren zu spät…

Es ist immer ein hohes finanzielles Risiko, wenn wir Hunde aus der Tötung retten. Die Umstände dort sind katastrophal und eine tierärztliche Versorgung findet meist nicht oder nur notdürftig statt. Zudem werden die Tiere oftmals kaum gefüttert und sind bis auf die Knochen abgemagert.
Man darf gar nicht darüber nachdenken, dass von der EU Gelder für die Versorgung und Kastration der Tiere in Länder wie Rumänien fließen – die Frage ist, in welchen Taschen dieses Geld am Ende landet….!

Jetzt geht es all unseren geretteten Schützlingen gut. Für die weitere Versorgung der Hunde sind wir auf finanzielleUnterstützung angewiesen. Wir suchen daher dringend Paten, die unsere Vierbeiner monatlich unterstützen möchten. Eine Vollpatenschaft liegt bei 50 Euro, aber auch Teilbeträge helfen uns sehr. Je nachdem was der eigene Geldbeutel zulässt. Nur so ist es uns möglich den Hunden wirklich zu helfen. Wir brauchen SIE!

Wer uns helfen mag, kann das gerne per Überweisung machen. Unser Spendenkonto:

Bankverbindung:

Hundeleben retten e.V. 
Volksbank Heuchelheim eG 
Konto-Nr: 191663 
Bankleitzahl:  51361021
IBAN: DE04513610210000191663
BIC/SWIFT-Code: GENODE51HHE 

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